15. 05. 2011

Ja zur Gishalde



Weg frei für bedeutende Aufwertungsvorhaben in der Gemeinde

Die Aarburger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sagen JA zur „Gishalde“
Gemeindeammann Karl Grob freute sich, im Aarburger Bären das Abstimmungsresultat „Gishalde“ zu vermelden. Von 3‘486 Stimmberechtigten haben 1‘277 abgestimmt. Die Stimmbeteiligung lag damit bei 36.6 Prozent. Von 1‘272 gültigen Stimmen stimmten 678 Stimmbürger JA (53.3%) und 594 Nein (46.7%). Die Zo-nenplanänderung „Gishalde“ wurde damit vom Stimmvolk angenommen.

Die Gemeindeversammlung vom 26. November 2010 hatte der Zonenplanänderung „Gishalde“ zugestimmt. Eine Gruppe „Interessierter Aarburgerinnen und Aarburger“ reichte darauf das Referendum ein. „Das komplexe Geschäft erforderte eine Fülle von Informationen an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Offenbar ist es uns gelungen, die Vorzüge für die Gemeinde zu vermitteln“, so Gemeindeammann Karl Grob. Der Gemeinderat ist über das positive Resultat der Abstimmung sehr befriedigt.

Strategie Stadtaufwertung gefestigt
Im Namen des Gemeinderates dankte Gemeindeammann Grob den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für das Vertrauen und dem lokalen JA-Komitee „Gishalde“ für die Unterstützung. Die Stadtaufwertung, die für Aarburg sehr bedeutend sei, könne weiterhin nur zusammen mit der Bevölkerung erfolgreich umgesetzt werden, betonte Karl Grob. Die Gemeindestrategie, die der Gemeinderat im Zuge der Realisierung der Ortskernumfahrung mit Fachleuten, Verwaltung und zahlreich interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern entwickelt habe, sei nun durch das Abstimmungsresultat gefestigt worden. „Die zukünftige Ausrichtung von Aarburg lässt keine Zweifel mehr offen, die Stimmbürger wollen die guten Chancen, die Aarburg hat, packen“, ist Gemeindeammann Grob überzeugt. Der Weg ist nun frei für das 2000 Watt-Projekt in der Gishalde und für die Überbauung am Bahnhof. Beide Projekte sind für die Entwicklung von Aarburg von grosser Bedeutung.





Gishalde-Projekt unterliegt Frist
Die Zonenplanerweiterung „Gishalde“ gilt für eine Frist von 8 Jahren, innert welcher das 2000 Watt-Pionierprojekt gebaut werden muss. Die neue Grundeigentümerin, die Firma Franke, wird zusammen mit der Gemeinde wohl ohne Verzug an die Planung des Projekts gehen, denn Gemeinde und Franke haben sich auf die Durchführung eines Architekturwettbewerbs verständigt. Der Wettbewerb mit anschliessender Gestaltungsplanung ist zeitintensiv, verspricht aber die höchstmögliche Qualität, wie Gemeindeammann Grob festhält. Er erinnert daran, dass für die Gebiete Bahnhof West und Weber-Areal ebenfalls Architektur-Wettbewerbe durchgeführt worden sind, welche zu überzeugenden Überbauungslösungen geführt hätten.

Gemeinde will „Bahnhof West“ rasch verkaufen
Dank dem, dass die Einwohnergemeinde nun die „Rondelle“ erwirbt, die Bestandteil der Überbauungsplanung „Bahnhof West“ ist, kann der Verkauf des gesamten Areals samt Projektentwicklung jetzt vorbereitet werden. Die Verhandlungen für den Erwerb des Landstreifens der SBB mit dem darauf stehenden Güterschuppen stehen vor dem Abschluss. Der Gemeinderat möchte der Gemeindeversammlung den Verkauf „Bahnhof West“ an einen Investor im November 2011 beantragen. Die Überbauung mit Gewerbe, Dienstleistung und Wohnen soll rasch realisiert werden. Das Guthaben von einer Million Franken der Gebäudeversicherung soll zeitgerecht ausgelöst werden.

Im Juni soll das Fondsreglement beschlossen werden
Ganz happy sei der Gemeinderat und sicher auch die ganze Gemeinde dann, wenn es gelungen sei, aus der aktiven Bodenpolitik und der Projektentwicklung am Bahnhof Kapital zu generieren, damit nebst privaten Investoren auch die Gemeinde für das Gemeindeleben wertvolle Projekte verwirklichen könne. An der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2011 will der Gemeinderat das Reglement für den Spezialfonds Stadtaufwertung beschliessen lassen.





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