09. 03. 2011

Kurthhaus saniert / Ämter von Michael Meier / Einsatz Fachbüro für EW-Evaluation / Städtli-Laden / Hundekontrollmarken / Einwohnerzahl / Bewilligung Anlässe / Baubewilligungen



Kurthhaus im Eigentum der Gemeinde sorgfältig saniert

Das Kurthhaus mit der Stadtbibliothek hat ein neues Dach und eine neue Aussenhülle erhalten

385 000 Franken hat die Gemeindeversammlung für die Sanierung des Kurthhauses bewilligt. Rund 30 000 Franken wird die Sanierung als Folge umfangreicherer Verputzarbeiten mehr kosten. Die Arbeiten wurden in der geforderten Qualität umgesetzt. Bis auf wenige Malerarbeiten ist das Vorhaben abgeschlossen.

Das Kurthhaus ist durch die Einwohnergemeinde vorbildlich saniert worden. Ende September 2010 wurde mit den Arbeiten begonnen. Verzögerungen haben sich aus der ungünstigen Witterung im Dezember 2010 (4 Wochen) und den Trocknungsphasen des Fassadenputzes ergeben. Ende März 2011 dürften die Arbeiten definitiv abgeschlossen werden können. Im Innenhof Winkel steht das Gerüst noch. Dort sind die letzten Malerarbeiten zu verrichten und das Veranda-Vordächli muss mit neuen Ziegeln gedeckt werden.

 
Kurthhaus vor Sanierung                 und nach Sanierung


Augenfällige Natursteinarbeiten
An der Fassade mussten umfassende Natursteinarbeiten ausgeführt werden. Fenster-, Türgewände und  Ecklisenen (vertikale Steinabschlüsse bei historischen Gebäuden) mussten repariert werden. Frühere Farbanstriche mussten entfernt werden. Zerstörte Sandsteinpartien waren zu ersetzen. Insbesondere der gesamte Zementverputz auf der Süd- und Ostfassade musste entfernt und durch einen neuen traditionellen (historischen) Sumpfkalkverputz ersetzt werden. Dieser Verputz ist atmungsaktiv. Alle Doppelverglasungsfenster an der Südfassade im Erdgeschoss mussten ersetzt werden. Bei den Malerarbeiten (Fassade, Sandsteingewände, Holzfenster, Holzjalousien und Dachuntersichten) wurden natürliche, atmungsaktive Materialien verwendet.

Energietechnische Sanierung des Daches
Das Dach des Kurthhauses wurde vollständig neu mit Biberschwanz-Tonziegeln eingedeckt. Die Spenglerarbeiten wurden erneuert. Die Wärmedämmung und das Unterdach wurden ebenfalls vollständig saniert. Im Innenausbau respektive im Treppenhaus wurden die Holz-Bodenbeläge vom Erdgeschoss ins 1. Obergeschoss saniert.





Ämter von Michael Meier

Der neue Gemeinderat Michael Meier, Ressortleiter Soziales, Schule, Jugend, übernimmt die Aufgaben als Abgeordneter des Gemeindeverbandes Entsorgung Region Zofingen (ERZO) und als Ersatz-Abgeordneter des Regionalverbandes zofingenregio. Ferner vertritt er den Gemeinderat im Stiftungsrat der Willy Mettler-Stiftung und stellt zudem die Verbindung vom Gemeinderat zur Spitex-Organisation Aarburg sicher.





Einsatz eines Fachbüros für die EW-Evaluation

Der Gemeinderat setzt für die Evaluation der künftigen Rechts- und Organisationsform der Elektrizitäts- und Wasserversorgung die EVU Partners AG, Aarau ein. EVU Partners ist eine Beratungs- und Treuhandfirma mit Fokus auf die Energie- und Telekombranche. Sie berät Strom-, Gas- und Wasserversorgungen sowie Telekom-Betriebe, leitet Projekte, übernimmt treuhänderische Verwaltungen und unterstützt Betriebe der Elektrizitätsbranche in Rechts- und Regulierungsfragen. Die Ressorts Energie, Wasser und Finanzen sind mit Unterstützung der internen und externen Fachleute beauftragt, dem Gemeinderat bis Ende Jahr das Grobkonzept (Vorprojekt) vorzulegen.





Wenn nicht Migrolino dann Volg

Migrolino wird im Städtli von Aarburg keinen Laden eröffnen. Dies hatte die Unternehmungsleitung mit Sitz in Bern dem Gemeinderat nach Überprüfung des Standorts mitgeteilt. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass sich die Landwirtschaftliche Genossenschaft in Zofingen (Landi) mit einem Volg-Laden im Städtli befasst, dies aufgrund der privaten Initiative rund um Städtli-Ladenbesitzer Bruno Dragone. Es ist zu hoffen, dass sich ein erfolgversprechendes Konzept aufbauen lässt. Im Zusammenhang mit der Ladensituation in der Altstadt freut es den Gemeinderat sehr, dass die Bäckerei Kündig mit der Bäckerei Wälchli, Rothrist die ideale Nachfolge hat treffen können.





Bezug Hundekontrollmarken

Hundehalterinnen und Hundehalter, die letztes Jahr einen Hund eingelöst hatten, erhalten die Hundekontrollmarke für 2011 mit der Rechnung (100 Franken) per Post zugestellt. Taxpflichtig sind alle Hunde im Alter von mehr als 3 Monaten. Der Mikrochip entbindet nicht vom Bezug der Hundekontrollmarke. Für alle neuen Hundehaltungen kann bei den Einwohnerdiensten im Rathaus die Hundekontrollmarke bezogen werden.








Einwohnerzahl knapp unter 7 000

Die Einwohnerkontrolle zählt per Ende Februar 4 193 Schweizerinnen und Schweizer und 2 791 Ausländerinnen und Ausländer. Im Aarestädtli leben somit 6 984 Einwohnerinnen und Einwohner. Am meisten Ausländerinnen und Ausländer stammen aus dem ehemaligen Jugoslawien, gefolgt von der Türkei, Portugal und Deutschland. Die römisch-katholische Konfession ist mit rund 31 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner am stärksten vertreten, gefolgt von der reformierten Konfession mit rund 23 Prozent. Als konfessionslos bezeichnen sich rund 20 Prozent und andere Konfessionen geben rund 26 Prozent an. Nach Zivilständen ist die Mehrheit der Einwohnerinnen und Einwohner verheiratet (rund 46 Prozent), gefolgt von den ledigen Einwohnerinnen und Einwohnern mit rund 42 Prozent. Geschiedenen Zivilstands sind 7 Prozent und verwitwet sind rund 5 Prozent der Bevölkerung.





Bewilligungen für kulturelle Anlässe

Der Gemeinderat sichert dem Organisator Roland Erlbacher Leistungen des gemeindeeigenen Werkhofs und der Technischen Betriebe zur Durchführung der 4. Brocante an der Aare zu. Die Brocante wird wiederum am ersten Juli-Wochenende stattfinden. Ebenfalls erhält Rolf Nyffeler die Bewilligung zur Durchführung des 20. Woog Open-Air auf dem Landhausplatz am Freitag, 29. Juli 2011. Der Gemeinderat bewilligt Musikdarbietungen bis maximal 01.30 Uhr und den Festbetrieb bis maximal 02.30 Uhr. Gebühren für Leihmaterial und Strom werden dem Veranstalter zugunsten des Aarburger Kulturlebens erlassen. Der Gemeinderat dankt den Veranstaltern für ihr Engagement im Städtli.





Baubewilligungen

An Franz und Susanne Scheibler für Umbau und Umnutzung Garage in Coiffeursalon am Bachweg 11; an Christoph Ruesch für Sanierung und Erweiterung Einfamilienhaus an der Brüschholzstrasse 14; an Markus Uhlmann und Isabelle Wilhelm für Neubau Luft-Wasser-Wärmepumpe im Kleinfeld 4; an Roland Jaun für Umbau Wohnhaus an der Stägmattstrasse 2; an Peter Gruber für Neubau Wärmepumpe am Lehenweg 4; an Verica und Miodrag Knezevic für eine neue Terraingestaltung an der Langmattstrasse 26a.











Gemeinde Aarburg
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