07. 07. 2010

Überbauung Weber-Areal / Kirchentreppe an nächste Gemeindeversammlung / Sommeröffnungszeiten Verwaltung / Kontrolle Kloosmattstrasse



„Wenn alles gut läuft, ist Gemeinde Gewinnerin“

Der Wettbewerb für die Überbauung Weber-Areal Ost wurde gestartet. In diesen Tagen wählt eine Jury die Architekturbüros aus, die für das Weber-Areal Ost die besten Überbauungslösungen studieren sollen. Bestellerin ist die Immobiliengesellschaft und Grundeigentümerin Fortimo Invest AG. Die Gemeinde macht ihre Anforderungen an die Überbauung geltend und begleitet das Prozedere.

Die Eingabe für die Präqualifikation zur Teilnahme am Architekturwettbewerb „Weber-Areal Ost“ ist am 2. Juli abgelaufen. Die für den Wettbewerb mit kompetenten Fachleuten, Vertretern der Eigentümerin und der Gemeinde bestückte Jury wird in diesen Tagen entscheiden, wer zum Wettbewerb zugelassen wird. Rund 15 Teams sollen am Wettbewerb teilnehmen. 3 bis 5 Projektteams sollen im Sinne der Nachwuchsförderung berücksichtigt werden. Die ausgewählten Teams haben bis zum 8. November Zeit, beste Lösungen für eine Überbauung des Baulandes nördlich der neu erstellten Strickereistrasse einzureichen.

Im öffentlichen Interesse
Der Gemeinderat Aarburg hat (letztes Jahr) für die Überbauung des Gemeindelandes an der Güterstrasse-Bahnhofstrasse ebenfalls einen Architekturwettbwerb durchführen lassen. Dass das Prozedere jetzt auch für die Überbauung von Privateigentum durchgeführt werden kann, darf als Erfolg und Zeichen einer konstruktiven Zusammenarbeit von Privateigentümerin und öffentlicher Hand gewertet werden. Die in Sankt Gallen domizilierte Firma Fortimo zeigte vom ersten Gespräch an Verständnis für die Sichtweise und Anforderungen der Gemeinde. Seit Inangriffnahme der Stadtaufwertung ist es endgültig vorbei mit Überbauungen dem Zufall überlassen. Der Gemeinderat will Qualität und Nachhaltigkeit, Identität mit dem Städtli Aarburg und sucht den wirtschaftlichen Erfolg, auch wenn dieser bisweilen allen Beteiligten inklusive der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Geduld abverlangt, denn Erfolg ist nicht auf Knopfdruck zu realisieren. Mit Unterstützung der eingesetzten Stadtplaner aus Bern gelingt es dem Gemeinderat, die öffentlichen Interessen an die jeweiligen privaten Interessen zu binden.

Angebot im mittleren bis höheren Preissegment
Welche Aufgabe die Teilnehmer des Architekturwettbewerbs haben, ist im Wettbewerbsprogramm klar definiert. Auf dem Weber-Areal Ost sollen Wohn-, Gewerbe- und Dienstleistungsgebäude entstehen. Die dazu notwendige Infrastruktur inklusive Parkierung ist Bestandteil des Wettbewerbs respektive des Interventionsperimeters. Die Jury hat auch einen Betrachtungsperimeter festgelegt. Dieser Perimeter dient dazu, die Überbauungslösungen im übergeordneten Interesse zu studieren, das heisst die Überbauung muss auch im Gesamtkontext der Umgebung städtebaulich überzeugend sein.




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Sie muss zudem auf den Schutzstatus der Weber-Villa reagieren. Auf die ausgedehnte Baumgruppe muss ebenfalls grösstmöglich Rücksicht genommen werden. Die Überbauung darf keine Gettoisierung fördern und sie soll für eine Mieter- und Käufergruppe im mittleren bis höheren Preissegment gebaut werden. Die Eigentümerin will mit der Durchführung des Wettbewerbs interessante, marktgerechte und zeitgenössische Wohnungsgrundrisse nachweisen. Der Wohnanteil ist obligatorischer Bestandteil des Programms. Ausgeschlossen sind Einkaufszentren oder Hallen für Fachmärkte, die in unmittelbarer Nachbarschaft (Oftringen) schon stark vertreten sind.

Vorgaben der Gemeinde
Der Gemeinderat hat in das Wettbewerbsprogramm verschiedene Vorgaben einfliessen lassen, die es innerhalb der Überbauungslösung nachzuweisen oder zu berücksichtigen gilt.

Gemeindeammann Karl Grob und Gemeinderat Rolf Walser, der die Behörde in der Jury vertritt, sind überzeugt, dass das stufenweise Verfahren mit Architekturwettbewerb der Gemeinde Aarburg und seinen Einwohnerinnen und Einwohner grosse Vorteile einräumt. „Voraussetzung ist natürlich, dass die Arbeiten plangemäss ausgeführt werden können“, betonen die Gemeindevertreter. Läuft die konstruktive Zusammenarbeit mit der Firma Fortimo so weiter wie bisher, haben der Gemeinderat Aarburg und mit ihm Stadtplaner und Verwaltung keine Zweifel, dass die Ziele zeitgerecht erreicht werden. Das Wettbewerbsprogramm mit allen Details finden Sie >> hier.




Kantonaler Beitrag an Sozialhilfe

Die Nettoaufwendungen der Gemeinde Aarburg für die Sozialhilfe im Jahr 2009 beliefen sich auf 1 405 653 Franken. Der Beitragssatz für die Gemeinde Aarburg beträgt 32.64 Prozent. Der Kanton leistet somit einen Beitrag von  458 805 Franken.







Kein Finanz- und Lastenausgleich

Die Gemeinde Aarburg erhält auch 2011 keinen Finanz- und Lastenausgleich. Die Ertragskraft übersteigt den Finanzbedarf von 14.1 Mio. Franken knapp. Die Gemeinde bezahlt jedoch auch keinen Beitrag in den Fonds.




Kirchentreppe an nächste Gemeindeversammlung

An der letzten Gemeindeversammlung hat der Souverän einen Antrag der reformierten Kirchgemeinde um einen Kostenbeitrag an die Sanierung der Kirchentreppe überwiesen. Der Gemeinderat traktandiert das Geschäft an der Gemeindeversammlung vom 26. November 2010. An der letzten GV wurde zudem die Kommunikation bemängelt (im Zusammenhang mit einer Einsprache zur Verkehrsführung Lerchmattstrasse). Die Verwaltung wird inskünftig schriftliche Eingaben, deren Bearbeitung länger Zeit in Anspruch nehmen dürfte, bestätigen und mitteilen, wer intern zuständig ist.








Kantonales Musikfest im Juni 2013

Das Städtli Aarburg wird als Austragungsort für das Aargauische Kantonale Musikfest vom 21. bis 30. Juni 2013 vorgesehen. Das OK, vertreten durch Willi Begert, hat dem Gemeinderat das Vorprojekt vorgestellt. An zwei Wochenenden werden insgesamt 5 000 Musikanten und 10 000 Besucherinnen, Besucher und Gäste erwartet. Der Gemeinderat freut sich, das traditionelle Musikfest 2013 in Aarburg beherbergen zu dürfen. Er hat dem OK die grundsätzliche Zustimmung erteilt und die Unterstützung der Gemeinde, die noch im Detail zu regeln ist, in Aussicht gestellt.




Sommeröffnungszeiten der Verwaltung

Wiederum gelten ab der zweiten Schulferienwoche bis und mit der vierten Schulferienwoche, das heisst vom 12. bis 30. Juli 2010, reduzierte Öffnungszeiten des „Rathauses“: Die Öffnungszeiten lauten: Montag, wie üblich von 8 bis 11.45 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr. Dienstag bis Freitag (also auch mittwochs) von 8 bis 11.45 Uhr, nachmittags sind die Büros geschlossen.








Kontrolle der Besucher-Parkplätze Kloosmattstrasse

Zusammen mit einem Vertreter der Repol Zofingen wurde kürzlich die Parkier-Signalisation an der Kloosmattstrasse überprüft. Auf dieser wurde im Jahr 1996 ein „Parkverbot, ausgenommen Besucher der Liegenschaften Kloosmattstrasse 4 – 41 auf markierten Parkfeldern“ erlassen. Die Repol bestätigt, dass die Verbotstafeln und Markierungen korrekt angebracht und nach wie vor gültig sind.

Wiederkehrend wird an die Gemeinde herangetragen, dass die 6 weiss markierten Parkfelder von nicht parkierberechtigten Anwohnern und gar auch von Bewohnern anderer Quartiere belegt werden. Die Securitas Olten, welche in Aarburg für die Kontrolle des ruhenden Verkehrs zuständig ist, kontrolliert das Parkregime an der Kloosmattstrasse in letzter Zeit häufiger. Wer unberechtigt auf den Parkfeldern entlang der Kloosmattstrasse parkiert, wird mit einer Ordnungsbusse belegt. Ebenso wird kontrolliert, dass im relativ engen Strassenraum sauber in die Felder parkiert wird, damit die Durchfahrt der Feuerwehr und des Kehrichtwagens jederzeit gewährleistet ist.


     

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