11. 05. 2010

Offener Brief Gemeinderat zum Thema Mythos-Party in Aarburg



MYTHOS-Party in Aarburg



Liebe Aarburgerinnen und Aarburger

Dass der Gemeinderat für den Anlass „Mythos“ vom Samstag, 29. Mai 2010 im Paradiesli-Areal die Bewilligung erteilt hat, löste bei etlichen Einwohnerinnen und Einwohnern vorab im Südquartier Befremden bis Unmut aus.

Trotz den Klarstellungen mittels Mitteilungen aus dem Gemeinderat von Ende April wurden gegen den Anlass weiter einige Unterschriften gesammelt.

Der Gemeindrat möchte die wichtigsten Vorwürfe und Unwahrheiten nochmals klarstellen.

Zu den Fakten:

• Der Gemeinderat hat vor Erteilung der Bewilligung mit den Organisatoren intensiven Kontakt gepflegt. Alle geforderten Konzepte und Sicherheitsvorkehrungen wurden erfüllt. Die Gespräche mit der Kapo und der Repol haben zudem gezeigt, dass die Organisation dieses Anlasses als äusserst professionell beurteilt wird.

• Die oft genannte Anzahl der Besucher war viel zu hoch. In Tat und Wahrheit werden 2'000 – maximal 3'000 Besucher erwartet.

• Belastung durch den Verkehr. Dieser dürfte sich in Grenzen halten, kommen doch rund 80% der Besucher mit dem ÖV. Vom Bahnhof Olten wird ein Shuttlebus eingerichtet, ebenso für jene, die mit dem eigenen Auto anreisen und die Parkplätze von Möbel Hubacher benutzen.

• Konkurrenz zum Jugendfest. Örtlich findet das Jugendfest im Städtli statt. Der Mythos-Anlass beschränkt sich auf das voll eingezäunte Paradiesli-Areal. Dabei werden sich die Besucher nicht in der Umgebung aufhalten. Denn wer das abge-sperrte Gelände verlässt, kann nicht wieder zurück, ausser er berappt wieder den vollen Eintrittspreis.
Zielpublikum: Die Mythos-Party lässt keine Personen im Schulalter rein; die untere Alterslimite von 16 wird strikte kontrolliert. Zeitlich: Das Jugendfest endet um Mitternacht, die Mythos-Party fängt erst ab ca. 22.00 Uhr richtig an.

• Lärmemissionen: Es ist in der Tat so, dass auch eine Aussenbühne angeboten wird. Der Gemeinderat liess sich davon überzeugen, dass die Lage auf dem roten Sportplatz westlich der Gebäude sowie die spezielle Beschallungstechnik diese Emissionen in Grenzen halten werden. Zudem haben uns die Organisatoren zugesichert die Beschallung falls nötig zu reduzieren.

• Unkultur!? Brauchen wir in Aarburg einen solchen Anlass? Nein, aber muss man ihn deshalb verbieten? Es ist ein Anlass für eine jüngere Generation Leute, welche die neuen Musikstile mögen. Die Musik der Beatles und von Elvis Presley wurde zu Beginn auch nicht von jedermann geschätzt…

• Bedenken hat auch der Quartierverein Süd beim Gemeinderat deponiert. Nach einem ausführlichen Gespräch mit den Organisatoren haben sich die Vertreter des QV Süd indessen von den Konzepten und der Organisation dieses Anlasses überzeugen lassen. Wenn auch eine gewisse Skepsis verbleibe so werde das Reklamationsschreiben doch als gegenstandslos erklärt, so der QV Süd, welcher den initiativen Aarburger Jungunternehmern gar gutes Gelingen wünscht.

… Bravo!


Gemeinderat Aarburg





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