07. 04. 2010

Neue Wege bei der Parkraumbewirtschaftung / Chinderhus regelmässig kontrolliert / Leinenpflicht für Hunde / Personelles



Aarburg geht mit "sms&park" neue Wege bei der Parkraumbewirtschaftung

Ab 8. April 2010 Parkgebühr mit sms bezahlen
Ab dem 8. April 2010 können die Parkgebühren auf dem ganzen Aarburger Gemeindegebiet alternativ zur Bezahlung mit Münz auf einfachste Art direkt mit einem sms ab dem Handy bezahlt werden. Die Gemeinde Aarburg verspricht sich davon einen erhöhten und den heutigen technischen Möglichkeiten angepassten Bürgerservice und auch ganz konkrete Einsparungen bei Kauf und Wartung der Parkuhren.

Aarburg hat sieben verschiedene gebührenpflichtige Parkzonen mit insgesamt 155 markierten Parkplätzen. Nachdem eine der beiden "Ticomats" auf der Parkzone Badi je länger je mehr teure Reparaturen verursachte, wurde eine neue Parkuhr mit rund 14'000 Franken Kosten ins Budget 2010 eingestellt und vom Souverän bewilligt.



Aarburg AG: florierende, attraktive Kleinstadt


Neue Möglichkeiten mit sms&park
Gegen Ende 2009 ist man in Aarburg zwischenzeitlich auf eine alternative und innovative Möglichkeit gestossen, wie die Parkgebühren ohne teuren Parkuhr-Ersatz weiterhin fliessen können: Durch die Bezahlung der Parkgebühren via Handy, per sms. Das von der Firma Horisen Communications GmbH (Schweizer Firma mit Sitz in Heiden AR) angebotene innovative System wurde eingehend evaluiert. sms&park ist ein allerorts problemlos integrierbares und beliebig mit Parkzonen (nummerierte oder auch unnummerierte) erweiterbares offenes und flexibles System, welches webbasierend eingerichtet wird. Die Bedienung, zum Beispiel für das Einrichten neuer Parkzonen oder das Anpassen von Gebührentarifen oder Parkzeiten an neue Vorschriften oder Beschlüsse sowie auch das Controlling sind webbasierend auf einfache Art möglich.

Handling für Parkplatzbenützer
Für den Automobilisten ist die Bezahlung via Handy sofort und ohne jegliche Anmeldung denkbar einfach möglich: Auto hinstellen. sms senden an die Nummer 717 (schweizweit gültig für das System sms&park der Firma Horisen) mit folgendem Text: Name der Parkzone, Parkplatznummer, Parkzeit in Minuten nach Wunsch/Bedarf. Beispiel: arbpz3.5.120
Das Parkticket kommt in Form einer sms als Bestätigung postwendend zurück. 10 Minuten vor Ablauf der Parkzeit geht ein weiteres sms ein, welches daran erinnert, dass die Parkzeit nun bald abläuft. Ein Nachzahlen für jeweils einen Zeitraum von einer Stunde ist wiederum mit sms möglich. So läuft man bei Verspätungen nicht Gefahr, dass bei Überschreiten der Parkzeit von der kontrollierenden Securitas eine Busse ausgeteilt wird. Wer kein Handy hat, wessen Akku grad leer ist, wem das einfach alles zu kompliziert erscheint oder wer keine Lust auf die Bezahlung eines kleinen Kosten-Zuschlages für den Service sms&park hat, dem ist auch geholfen: Mindestens eine herkömmliche münzverschlingende Parkuhr wird weiterhin auf jeder Aarburger Parkzone installiert sein.




Kleiner Kosten-Zuschlag für User
Aarburg nimmt jährlich rund 17'000 Franken an Parkgeldern aus den Parkuhren ein. Die Parkgebühren in Aaburg sind seit Jahren unverändert günstig. Ausser bei der Parkzone Badi kostet eine Stunde Parkzeit ½ Franken. Für den ganzen sms-Verkehr bezahlt der User einen bescheidene Zuschlag von 50 Rappen, dies unabhängig von der gewählten Parkzeitdauer. Beim User wird der Gesamtbetrag von Parkgebühr und sms-Zuschlag via Telefonrechnung eingefordert. Die Parkgebühren werden der Gemeinde regelmässig überwiesen. Das gilt selbst dann, wenn der Kunde die Telefonrechnung nicht bezahlen sollte. Die Firma Horisen Communications GmbH hat dies mit den drei Grossen der Telekommunikationsbranche, Orange, Sunrise und Swisscom, in detaillierten Vertragswerken so geregelt.

Austausch aller Parktafeln auf Gemeindegebiet
Die Einführung von sms&park bringt den Austausch von 15 Parktafeln mit sich. Auf den neuen Schildern ist die einfache und unmissverständliche "Bedienungsanleitung" für das Bezahlen mit sms enthalten. Im Zuge der Neubestellung der Parktafeln bei der ortsansässigen Signal AG wurde auch gerade der irreführende Begriff "Werktags" eliminiert. Mancheiner der am Samstag ohne zu bezahlen parkierte hat eine Busse eingefangen, weil er der irrigen Meinung war, der Samstag sei doch kein Werktag weil er ja frei habe. Der neue Text "Montag bis Samstag" lässt nun keine solchen Missverständnisse mehr entstehen.

Sparpotential für die Gemeinde
Das gesamte sms&park-System inklusive Beratung, Software, Programmierung, Schulung sowie die von der Signal AG mit dem erforderlichen abgeänderten Text angefertigten neuen 15 Parktafeln haben insgesamt nur die Hälfte gekostet, was für eine neue Ticomat-Parkuhr (Fr. 14'000.--) zu bezahlen gewesen wäre. Ein erster deutlicher Spareffekt ist also bereits eingetreten. Der zuständige Projektleiter, Gemeindeschreiber-Stv. und Bereichsleiter Sicherheit der Gemeinde Aarburg, Urs Wicki, sieht eine nächste Einsparungsmöglichkeit durch sms&park bereits aus der Ferne winken: Wenn dann die auch bereits anfällig gewordenen 6 kleinen Parkuhren Modell Tom am Landhausquai zu ersetzen sind, müssten rund 24'000 Franken in die Hand genommen werden. Mit einer einzigen neuen grossen und zentral gesetzten Parkuhr ähnlich Ticomat und dem dannzumal längst installierten sms&park ergeben sich hier 10'000 Franken Einsparungspotential. Hinzu kommt über die Jahre, dass mit sms&park auch die mit dem Alter der Uhren zunehmend teuren Wartungen und Reparaturen mehrheitlich entfallen.





Handy-Services als Zukunft
Aarburg ist schweizweit die erste Gemeinde welche die Verträge mit der Firma Horisen unter-zeichnet hat. Weitere Gemeinden sind noch in der Evaluationsphase. Initiant und Zuständiger für sms&park", Urs Wicki: "Wir hoffen und glauben, dass das System sehr rasch grosse Akzeptanz findet. Die Bezahlung mit dem Handy wird sich zunehmend und auch noch in ganz anderen Bereichen als beim Parkieren verbreiten. Heute hat ja fast jeder ein Handy, viele mittlerweile sogar ein multimediataugliches. Das SBB-Ticket kann man auch schon aufs Handy laden und viele weitere Services im Handy-Bereich sind in der Pipeline. Hier liegt ein riesiges Potential". Wer weiss - so Wicki lachend und scherzend - vielleich können ja in Zukunft auch die Steuern mit einem sms beglichen werden …





Chinderhus Aarburg wurde regelmässig kontrolliert

Die in einzelnen wenigen Medien gegen das Chinderhus Aarburg erhobenen Vorwürfe unter dem Titel "Zwangsfütterungen und Schläge in der Kinderkrippe" sind aus Sicht der Vormundschaftsbehörde Aarburg unbegründet. Das Chinderhus wurde über lange Jahre turnusmässig vor Ort überprüft. Die publizierten Beschuldigungen sind zu keinem Zeitpunkt festgestellt bzw. an die Behörde herangetragen worden. Nach der regulären Überprüfung des Chinderhus Ende Oktober 2009 wurde hingegen die Fachstelle Kinder & Familie Aargau beauftragt, den Betrieb detailliert zu kontrollieren und einen Bericht über die Qualität des Chinderhus zu erstellen. Dieser Bericht ist bei der Gemeinde just am 30. März 2010 eingegangen. Er zeigt auf, dass das Chinderhus im organisatorischen und personellen Bereich Verbesserungen einleiten muss. Die Gespräche mit der Leitung des Chinderhus betreffend die zu verbessernden Punkte finden demnächst statt.





Leinenpflicht für Hunde

Eine Neuerung in der Jagdverordnung des Kantons Aargau vom 23.09.2009 verlangt, dass Hunde inskünftig vom 1. April bis am 31. Juli im Wald und am Waldrand an der Leine geführt werden. Die Hundehalter werden beim Abholen der Hundemarken mit einem Merkblatt noch direkt und persönlich auf diese Neuerung aufmerksam gemacht.








Personelles

Die Abteilung Bau Planung Umwelt verabschiedete Ende März Raoul Kuprecht. Neuer Leiter-Stv. Bau Planung Umwelt wird Stipo Djakovic, welcher aus mehreren Bewerbern sorgfältig ausgewählt wurde. Der diplomierte Techniker HF wird vorwiegend im Bereich Tiefbau tätig sein und seine Arbeit per 1. Juli 2010 aufnehmen.

Frau Margot Fritschi hat ihre Anstellung nach fast 5-jähriger Tätigkeit als Jugendtreffleiterin bei der Einwohnergemeinde gekündigt, ihre Stelle wurde neu ausgeschrieben.

Frau Jasmin Kunz verlässt die Abteilung Bau Planung Umwelt per Ende Juni. Sie hatte bereits ihre Ausbildung zur Kauffrau bei der Einwohnergemeinde absolviert und wird nun eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft annehmen. 




Baubewilligungen

Erteilte Baubewilligungen: an Einwohnergemeinde Aarburg für Aufwertung Oltnerstrasse mit Fahrbahnreduktion und Verlegung Bushaltestelle; an Rrustaj Shemsi für Umgebungsgestaltung am Lehenweg 3; an De Luxe Consulting GmbH für eine Leuchtreklame an der Oltnerstrasse 15; an René und Rosmarie Mösch für ein Kamin am Haldenackerweg 5; an Daniel Hofmann für Sichtschutzwände an der Grubenstrasse 17; an das Alters- und Pflegeheim Falkenhof für die 2. Änderung der Umgebungsgestaltung und Parkierung an der Frohburgstrasse 69; an Herbert und Anna Hauer für einen Autoabstellplatz am Titlisweg 14.











 

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