03. 02. 2010

Steuerabschluss 2009



Gute Steuereingänge bei den natürlichen Personen

Aktiensteuern wie erwartet eingebrochen
Die Steuereingänge 2009 in Aarburg sind abgerechnet. Insgesamt zeigt sich das gleiche Bild wie im Vorjahr: Gute Steuereingänge bei den Einkommens- und Vermögenssteuern, hingegen liegen die Aktiensteuern aufgrund der Wirtschaftskrise in einigen Branchen klar unter Budget.
 
Steuererträge wachsen mit Bevölkerung
Der Voranschlag 2009 rechnet mit einem Netto-Steuerergebnis bei den Einkommens- und Vermögenssteuern, der Quellensteuern und der Aktiensteuern von 14.7 Mio. Franken. Eingegangen respektive sollgestellt für das Steuerjahr 2009 sind 14.5 Mio. Franken. Bei der Besteuerung der natürlichen Personen (Einkommens- und Vermögenssteuern) werden 680 000 Franken mehr vereinnahmt als budgetiert. Gegenüber dem Rechnungs-Vorjahr 2008 sind 80 000 Franken mehr eingegangen. Die Quellensteuern sind auf 550 000 Franken angestiegen. Budgetiert sind 320 000 Franken. Auch bei diesem Posten resultiert ein wachsender Steuerfluss. Die Quellensteuern lagen im 2008 bei 430 000 Franken. Die Steuern der natürlichen Personen wachsen kontinuierlich mit der Zunahme der Steuerpflichtigen.

Wirtschaftkrise drückt auf Unternehmer-Steuererträge
Die Aktiensteuern 2009 wurden mit 2.15 Mio. Franken veranschlagt. Dass dieser Budgetbetrag bei weitem nicht erreicht werden würde, wurde mit dem Rechnungsabschluss 2008 klar. Die Aktiensteuern waren auf unter 1 Mio. Franken eingebrochen und stagnieren jetzt auf tiefem Niveau. Eine Kehrtwende ist nicht in Sicht. Hingegen fallen die Aussichten bei den Steuereinnahmen der natürlichen Personen durch die günstige Gemeindeentwicklung gut aus. Die aktive Stadtaufwertung der Gemeinde sucht die starke Identität der Bevölkerung mit dem Städtli, den wirtschaftlichen Erfolg, einen attraktiven Wohnort und steht für eine geplante Entwicklung ein. Es entstehen qualitative Überbauungen. Das Interesse am Standort steigt.

Sondersteuern mit Abweichungen
Die Eingänge der Nach- und Strafsteuern, der Grundstückgewinnsteuern und der Erbschafts- und Schenkungssteuern können jeweils nur geschätzt werden. Einzig die Hundesteuern können verlässlich budgetiert werden. Die Erträge hier liegen bei knapp 29 000 Franken. Insgesamt weichen die Sondersteuern um 75 000 Franken vom Voranschlag ab. 327 000 Franken waren vorgesehen. Eingegangen sind 252 000 Franken.

Gesamthaft gutes Ergebnis
Die Steuerabrechnung 2009 weist „Ausfälle“ gegenüber dem Steuer-Budget von total 275 000 Franken aus (minus 200 000 Franken Gemeindesteuern und 75 000 Franken Sondersteuern). Gegenüber der Vorjahres-Rechnung 2008 ist der Gesamtsteuerertrag jedoch um knapp 300 000 Franken gestiegen. Dabei ist berücksichtigt, dass 140 000 Franken Steuern abgeschrieben werden mussten. Die Steuerausstände sind leicht zurückgegangen. Der prozentuale Ausstand bezogen auf das bereinigte Steuersoll des Rechnungsjahres 2009 konnte gegenüber dem Abschluss 2008 von 27.3 auf 26.3 Prozent gesenkt werden. In Anbetracht aller Umstände, beurteilt der Gemeinderat das Steuerergebnis 2009 als gut.

Steuerzahlen Gemeindesteuern im Überblick

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