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04. 02. 2009

Architektur-Wettbewerb "Überbauung am Bahnhof" / Gastwirtschafts-Kontrolle / Angebot Pro Senectute



Architektur-Wettbewerb „Überbauung am Bahnhof“ gestartet

Das Areal Güterstrasse-Bahnhofstrasse-Rondelle bietet eine Bruttogeschossfläche von 18 000 Quadratmeter. Die Stadtaufwertungs-Massnahmen beim Bahnhof (Bearbeitungsschwerpunkt Nr. 5) gehen in die nächste Runde. Der Gemeinderat hat entschieden, dass beim Bahnhof Wohn-, Gewerbe- und Dienstleistungsgebäude entstehen sollen. Über einen Architektur-Wettbewerb sucht die Behörde die überzeugendste Überbauungsidee. Der Wettbewerb ist öffentlich ausgeschrieben.

Erstmals sucht der Gemeinderat Aarburg eine Überbauungslösung im öffentlichen und privaten Interesse über einen Architektur-Wettbewerb. Möglich geworden ist dieses Vorgehen durch den Kauf der Landparzelle unmittelbar beim Kreisel Bahnhofstrasse. Miteinbezogen in die Ideenfindung wird auch das Rondelle-Grundstück des Kantons („OKUA-Land“).

„Sehr anspruchsvolle Aufgabe“
Die Jury, welche das Wettbewerbsprogramm der beauftragten Stadtplaner, Rast Architekten AG, Bern, begutachtet und genehmigt hat, ist sich im Klaren, dass die Ideenfindung hin zu konkreten Projektvorschlägen für die Überbauung am Bahnhof für alle teilnehmenden Architekturbüros sehr anspruchsvoll werden wird. Die Bruttogeschossfläche beträgt rund 18 000 Quadratmeter. Die Ideen müssen einen städtebaulichen Ansatz und eine flexible Nutzungsstruktur verfolgen. Die sensible Lage am Bahnhof von Aarburg, das Eingangstor zur (Alt-)Stadt mit der Kulisse der alten Festung, verlangt nach einer städtebaulich und architektonisch hochstehenden Auseinandersetzung. Gemeinderat und Jury erwarten eine ortstypische Lösung.

Präqualifikation und Zulassung von 15 Teilnehmern
Der Projektwettbewerb wird angesichts der grossen Herausforderung im selektiven Verfahren nach SIA Ordnung 142 durchgeführt. Zunächst müssen sich interessierte Büros mit konkreten Angaben über ihre Leistungsfähigkeit und ihre Erfahrung bewerben. Im Rahmen der Präqualifikation werden 15 Teilnehmer anonym zum Wettbewerb zugelassen. Die Eingabe der Dossiers für die Präqualifikation hat bis am 27. Februar zu erfolgen. Innert Wochenfrist selektioniert die Jury die Wettbewerbsteilnehmer. Bis zum 25. Mai müssen die Projekte der Jury respektive der Gemeinde eingereicht werden. Die Preissumme ist auf 150 000 Franken festgesetzt. Die Preissumme errechnet sich nach dem zu projektierenden Volumen der Überbauung nach SIA. Die Preissumme ist im Verpflichtungskredit vom 20. Juni 2008 mit 90 000 Franken veranschlagt. Die Mehrkosten werden kompensiert, indem weniger Leistungen in der Vorphase bezogen werden mussten. Auf eine Marktanalyse wurde gänzlich verzichtet. Eine interne Arbeitsgruppe hat sich intensiv mit der Nutzung des Areals auseinandergesetzt.

Zusammensetzung des Preisgerichts
Als Fachpreisrichter konnten renommierte Architekten gewonnen werden: Stefan Koepfli, Landschaftsarchitekt BSLA, Rudolf Rast, Dipl. Architekt ETH SIA, Hans-Jörg Ruch, Dipl. Architekt ETH BSA SIA, Ernst Strebel, Dipl. Architekt ETH BSA SIA, Maria Zurbuchen-Henz, Dipl. Architektin EPF FAS SIA. Als Sachpreisrichter amten in der Jury die Gemeindevertreter und Mitglieder der Steuerungsgruppe Karl Grob, Gemeindeammann, mit formellem Vorsitz, Rolf Walser, Gemeinderat und Lars Bolliger, Leiter Bau Planung Umwelt. Der Startschuss für den Projektwettbewerb ist mit der offiziellen Ausschreibung des Wettbewerbs seit letztem Montag erfolgt. Wettbewerbsprogramm und Eingabeformular können heruntergeladen werden >> hier.

Bevölkerung ist interessiert
Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die Ideenfindung für die Überbauung Bahnhof auch durch die Bevölkerung interessiert verfolgt wird. Aus diesem Grunde darf sich die Bevölkerung heute schon auf die öffentliche Vernissage Ende Juni und die Würdigung der Projekte, insbesondere des Siegerprojektes, freuen. Die übrigen Bearbeitungsschwerpunkte der Stadtaufwertung werden parallel zum vorgenannten (BSP 5) intensiv weiterbearbeitet. Prioritär sind dies die Aufwertungen in der Altstadt (BSP 1), das Betriebs- und Gestaltungskonzept Bahnhofstrasse (BSP 8) und die Sanierung der Oltnerstrasse (BSP 9) auf dem Abschnitt Alter Friedhof bis Städtli. Auf diesem Abschnitt muss dringend die Kanalisation saniert werden.

Überprüfung Gestaltungsplan „Alte Mühle“
In Verbindung mit dem Betriebs- und Gestaltungskonzept Bahnhofstrasse wird der Gestaltungsplan „Alte Mühle“ nach Rücksprache mit den Grundeigentümern überprüft. Dies hat der Gemeinderat beschlossen, um die Baulinie des Überbauungsperimeters den aktuellen Erfordernissen anzupassen.





Pro Senectute - Anlauf- und Beratungsstelle für Betagte und deren Angehörige

Die Anlauf- und Beratungsstelle nach Pflegegesetz und die Dienstleistungen der Pro Senectute sind zwei unterschiedliche, voneinander unabhängige Angebote.

Anlauf- und Beratungsstelle
Das neue Pflegegesetz verpflichtet die Aargauer Gemeinden, eine Anlauf- und Beratungsstelle für betagte Personen und ihre Angehörigen anzubieten. Es liegt auf der Hand, dass für die Organisation, den Aufbau und die Führung dieser Anlauf- und Beratungsstellen die Pro Senectute als geeignete Institution in Frage kommt. Die Pro Senectute ist im Kanton Aargau flächendeckend regional verankert. Die Gemeinden können von der bestehenden Infrastruktur, dem hohen Fachwissen und der grossen Erfahrungen der Pro Senectute profitieren. Die Gemeinde Aarburg ist eine der 116 Gemeinden, welche die Leistungsvereinbarung im Sinne eines Pilotprojektes mit der Pro Senectute für zwei Jahren abgeschlossen hat. Einwohnerinnen und Einwohner wenden sich bei Fragestellungen rund um die Pflege an die Anlauf- und Beratungsstelle in Zofingen.

Kontakt und Infos:
Telefon:   0848 40 80 80
Adresse:  Vordere Hauptgasse 21, 4800 Zofingen
Internet:  www.info-ag.ch
E-Mail:     beratung@info-ag.ch





Angebote der Pro Senectute
Die Anlauf- und Beratungsstelle gemäss dem neuem Pflegegesetz ist sachlich von den bereits bestehenden Dienstleistungen der Pro Senectute getrennt. Bürgerinnen und Bürger kommen nach wie vor in den Genuss der langjährig bestehenden und bewährten Angebote der Pro Senectute wie Sozialberatung, finanzielle Hilfe, verschiedene Kurse, Treffen, Hilfen zu Hause, Mahlzeitendienst und so weiter. Auch die in den Gemeinden individuell verschiedenen Angebote wie Turnen fit und zwäg, Kegeln, Mittagstisch und anderes mehr bleiben unverändert. Informationen über das Angebot für die Gemeinde Aarburg können den aktuellen Broschüren der Pro Senectute entnommen werden. Diese liegen unter anderem im Gemeindehaus und bei der Spitex zum Mitnehmen auf.

Kontakt und Infos:
Telefon:  062 752 21 61
Adresse: Vordere Hauptgasse 21, 4800 Zofingen
Internet: www.ag.pro-senectute.ch
E-Mail:    info@ag.pro-senectute.ch



 
 
Gastwirtschafts-Kontrolle

Die Betreiber des Hotel-Restaurant Falken an der Bahnhofstrasse wurden wegen illegaler Kehrichtablagerung, Verunreinigung der Umgebung und wegen wilder Parkierung nach einer Begehung vor Ort und Gesprächen mit den Verantwortlichen durch den Gemeinderat verwarnt. Der Betrieb und die Betriebsführung werden periodisch nachkontrolliert.

Die Lunch Box Bilen im Städtli 14 hat per Ende 2008 nach über 12 Jahren Tätigkeit den Besitzer gewechselt. Mit dem Wechsel per 1.1.2009 auf Ümit Kalkan, wohnhaft in Aarburg, hat das Imbiss-Lokal auch seinen Namen gewechselt in "Can Pizza Kurrier". Die Betriebsbewilligung wurde erteilt.

 


Baubewilligungen

Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: an Bäckerei Felber AG für die Erstellung eines Aussenreklame-Pylons und Fassadenbeschriftung an der Oltnerstrasse 95; an die Plakanda AWI AG für die Erstellung einer freistehenden Plakatwand an der Bernstrasse 4; an die Feldschlösschen Getränke AG, Reklamebewilligung für den Austausch einer doppelseitigen Aussenleuchte an der Oltnerstrasse 14 und an die Felschlösschen AG für den Ersatz einer Aussenleuchtreklame an der Bärengasse 3.










Gemeinde Aarburg
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CH-4663 Aarburg

Telefon 062 787 14 20
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E-mail: info@aarburg.ch