17. 12. 2008

Verkehrsregime Städtli muss optimiert werden / Endspurt Stadtpolizei



Verkehrsregime Städtli muss optimiert werden


Nach einem Jahr Ortskernumfahrung zeichnen sich Veränderungen in der Signalisierung ab
Die flankierenden Massnahmen rund um die Ortskernumfahrung sind zu kompliziert. Zu diesem Schluss kommt eine interne Arbeitsgruppe, die dem Gemeinderat empfiehlt, das erwartete Monitoring des Kantons (Verkehrszählung und Bericht) zum Anlass zu nehmen, die Situation zu überprüfen und eine deutliche Vereinfachung des Verkehrsregimes herbeizuführen.

Die Ortskernumfahrung ist etwas mehr als ein Jahr in Betrieb. Gemeinderat und Verwaltung haben dank Rückmeldungen aus der Bevölkerung wichtige Informationen erhalten, entsprechende neuralgische Stellen in Augenschein genommen respektive durch die Polizei kontrollieren lassen und notwendige Erkenntnisse gewonnen.

Linksabbieger Boningerbrücke
Dass ab Boningerbrücke nur im Verkehr mit der Altstadt links ins Städtli abgebogen werden kann, hingegen sowohl von der Hofmattstrasse über den Centralplatz als auch von der Oltnerstrasse her ohne Einschränkungen durchs Städtli gefahren werden darf, erweist sich zunehmend als stossend. Zwar wird das Linksabbiegeverbot durch die Polizei durchgesetzt, die Ahndung der fehlbaren Fahrzeuglenker, insbesondere jener, die den Weg durchs Städtli benützen, um unmittelbar Ausgangs des Städtli ihren Arbeitsplatz oder ihre Wohnung zu erreichen, wird nicht verstanden und führt zu Umsetzungsproblemen.





Hofmattstrasse
Anwohner der Hofmattstrasse stossen sich an den gefahrenen Tempi der Autolenker sowie am Lastwagenverkehr. Die Hofmattstrasse musste bekanntlich als Folge der Umsetzung der Tunnelsicherheit (kein Linksabbiegen beim Portal Bahnhof) für die Verbindung nach Rothrist als Kantonsstrasse bestehen bleiben. Der LKW-Verkehr von Boningen in Richtung Rothrist kann auf der Hofmattstrasse nicht vermieden werden. Hingegen verkompliziert die LKW-Signalisation von Rothrist nach Aarburg das Verkehrsregime unnötig. Ab Schulanlagen „Paradiesli“ ist der Lastwagenverkehr untersagt. Bis dort gilt der Zubringerdienst. Oft befinden sich Lastwagen bereits auf dieser Strecke, obschon sie den Transit durch die Tunnels benützen könnten und müssten. Hier empfiehlt sich, den Zubringer aufzuheben und alle Lastwagen über die OKUA zu leiten.

Im Verkehr mit der Altstadt
Besondere Bestimmungen gelten für Tag und Nacht im Städtli. Diese werden durch ein Wechselsignal angezeigt. Grundsätzlich gilt bekanntlich Zone Tempo 30. Während dem Tag besteht ein Lastwagenverbot mit Ausnahme Öffentlicher Bus und im Verkehr mit der Altstadt. Während der Nacht besteht ein Fahrverbot für Automobile und Motorräder, wiederum ausgenommen sind der Bus und Fahrzeuge im Verkehr mit der Altstadt. Dazu gesellt sich die bereits geschilderte Situation „Linksabbiegeverbot Boningerbrücke“.

Eine neue, deutlich vereinfachte Regelung könnte lauten, dass jeglicher Verkehr mit der Altstadt erlaubt ist (auf alle verkomplizierenden Ausnahmeregelungen sollte verzichtet werden). Und zum anderen sollte ein ausnahmsloses und klares Transit-Regime gelten. Ohne Verkehr mit der Altstadt ist aus allen Richtungen konsequent die OKUA zu benützen.

Der Gemeinderat wird sich anfangs 2009, sobald alle Informationen vom Kanton vorliegen, mit dem Verkehrsregime OKUA-Städtli neu auseinandersetzen. In je-em Falle werden Veränderungen am Verkehrsregime öffentlich aufgelegt werden. Das heute gültige Verkehrsregime Städtli basiert auf einem rechtskräftigen Beschluss im Zusammenhang mit den flankierenden Massnahmen OKUA.



 

Endspurt für die Stadtpolizei Aarburg - Beitritt zur Repol rückt näher

Ab dem neuen Jahr wird Aarburg polizeilich von Zofingen aus bedient. Grundlage für die polizeiliche Versorgung von Aarburg bildet der von der Gemeindeversammlung genehmigte Vertrag mit der Repol Zofingen, welcher einen klaren Leistungsbeschrieb festhält.

Die Bestrebung der Aarburger Behörde, die polizeiliche Versorgung mit einem eigenen Polizeiposten sicherzustellen ist bekanntlich aus verschiedenen Gründen fehlgeschlagen. Die Gemeindeversammlung hat nun Ende November dem Beitritt der Gemeinde Aarburg zur Regionalpolizei per 1.1.2009 fast diskussionslos zugestimmt. Der Beitritts-Beschluss wird am 5.1.2009 rechtskräftig.

Mit der Schliessung des Polizeipostens Aarburg geht eine jahrzehntelange Aera zu Ende. Früher arbeiteten im Rathaus 2 Stadtpolizisten und zudem war im Städtli ein gut besetzter Kantonspolizeiposten angesiedelt. Der Umbau der Polizeilandschaft und die Tendenz zu Regionalisierungen sind auch in diesem Bereich unabwendbar.

Das 3-köpfige Team (2 Polizisten und 1 erfahrener Hilfspolizist) wird seit geraumer Zeit durch die Abteilung Zentrale Dienst (Gemeindeschreiber und Gemeindeschreiber-Stellvertreter) geführt. Die umfangreichen Arbeiten für den Rückbau des Stadtpolizeipostens und für den Transfer zur Repol stehen kurz vor dem Abschluss.
Auch das neue Polizeireglement ist erarbeitet und vom Gemeinderat erlassen; es deckt sich bis auf einige spezielle Aarburger Eigenheiten mit dem "Repol-Reglement". Derzeit läuft die Prüfung der neuen Bestimmungen im Stadtrat Zofingen.





Die Stadtpolizei stellt in einem Endspurt ihre Hauptaufgaben sicher. Ruhe, Ordung und Sicherheit konnten gewährleistet werden. Die Polizisten patrouillierten regelmässig zu unterschiedlichen Zeiten. Auf verschiedenen Strassenzügen wurden Geschwindigkeitskontrollen sowie Verkehrskontrollen im Städtli (linksabbiegen ab Boninger-Brücke nur im Verkehr mit der Altstadt gestattet!) abgehalten. Auf der Hofmattstrasse fanden ebenfalls Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen statt. Der ruhende Verkehr wurde laufend kontrolliert. Anlässe wie der Weihnachtsmarkt wurden begleitet. Daneben war bei mehreren Unfällen Polizeieinsatz notwendig und nebenbei wurden 3 "Lux- und Vignetten-Kontrollen" durchgeführt; die Beleuchtung an manchem Schülervelo fehlt gänzlich und teilweise funktionieren auch die Bremsen nicht. Der Gemeinderat appelliert in diesem Zusammenhang an die Eltern, die Fahrräder ihrer Kinder in Schuss zu halten.

Die ab 1.1.2009 verbleibenden verwaltungspolizeilichen Aufgaben werden auf der Abteilung Zentrale Dienste weitergeführt. Fachlich zuständig ist Gemeindeschreiber-Stellvertreter Urs Wicki. In diesen Aufgabenbereich „Sicherheit“ fallen unter anderem das militärische Aufgebotswesen, die Warnung und Alarmierung in der Gemeinde, die Mitwirkung im regionalen Führungsorgan RFO, das Parkier- und Markierungswesen, die Gewerbe- und Gastgewerbeaufsicht und allgemeine Sicherheit (Bussenwesen, Fundbüro etc.).





Baubewilligungen

Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: an Thomas Gratwohl für Umbau bestehendes Wohnhaus an der Alten Zofingerstrasse 2; an Thomas Frech für Abbruch Gebäude Nr. 1283 im Ächerli 6; an GEM Bauten AG für Baureklame an der Alten Zofingerstrasse; an Agnes Hediger-Bissig für Anbau Sitzplatzüberdachung am Bachweg 15; an Roland Jaun für 2 Anbauten (Terrasse, Geräteschopf) an der Stägmattstrasse 2; an Herbert Seiler für Einfriedungen am Säliring 8; an Rahel und René Wiedmer für Kaminanlage und Schwedenofen an der Engelbergstrasse 6.










Gemeinde Aarburg
Rathaus, Städtchen 37
CH-4663 Aarburg

Telefon 062 787 14 20
Fax 062 787 14 10
E-mail: info@aarburg.ch