03. 09. 2008

Stadt-Aufwertung / Neue Stromtarife ab 01.10.2008 / Personelles



Strassenraum Firma JAS bis Alte Post als
Bestandteil der Stadtaufwertung

In den nächsten zwei bis fünf Jahren muss der Belag der Bahnhofstrasse saniert werden. Unter der Federführung des Departementes Bau Verkehr und Umwelt (BVU) erfolgte der Projektstart für die Belagssanierung und Strassenraumgestaltung Bahnhofstrasse. Das Projekt fliesst in die Aufwertungsmassnahmen (Alt)Stadt ein.

Auf dem Abschnitt vom Bahnhof-Kreisel bis Höhe Firma JAS, bevor die Strasse eine Linkskurve Richtung Städtli nimmt, wurde die Bahnhofstrasse saniert. Die Sanierung erfolgte im Rahmen der Fertigstellung der Ortskernumfahrung. Nun muss auch der zweite Teil, von der Firma JAS bis zur Alten Post, innert zwei bis fünf Jahren saniert werden. Dazu gehören auch die Anschlussstücke Pilatusstrasse und Hofmattstrasse sowie Damm/Anschluss Boningerbrücke.

Dringend notwendig in der „Vorstadt“
Der Belag im Bereich der sogenannten Vorstadt weist besonders grosse Schäden auf. Aber nicht nur der Belag soll saniert werden. Auf Grund des neuen Verkehrsregimes durch die OKUA und des neuen Status des Streckenabschnitts vom Bahnhof-Kreisel bis zur Alten Post (Eingang Altstadt) werden gleichzeitig die Möglichkeiten der Strassenraumgestaltung evaluiert. Zeitlich passt die notwendige Belagssanierung und Strassenraumgestaltung zu den Stadtaufwertungsmassnahmen, die in verschiedene Bereiche geordnet wurde. Bekanntlich arbeitet die vom Gemeinderat eingesetzte Steuerungsgruppe prioritär an der künftigen Nutzung des Grundstücks zwischen Güterstrasse und Bahnhofstrasse sowie des „Rondelle“-Grundstücks.

Altstadt „drängt“
Aber auch in der Altstadt müssen die erforderlichen, verbesserten Rahmenbedingungen rasch in die Tat umgesetzt werden, um die positiven Effekte der Umfahrung zeitgerecht nutzen zu können. Die Grundlagenarbeiten werden diesen Spätsommer aufgenommen. Wichtige Angaben zur Altstadt bestehen durch vor Jahren erfolgte Aufnahmen der Kant. Denkmalpflege. Die Daten müssen aktualisiert und ergänzt werden. Besonders wichtig ist dem Gemeinderat, mit den Besitzern und Bewohnern der Städtliliegenschaften zu sprechen.
 
Die erste Etappe der flankierenden Massnahmen OKUA wurde zwischenzeitlich ausgeführt. Die Gemeindeversammlung vom 24.11.2006 hatte dafür einen Verpflichtungskredit von 160 000 Franken gesprochen. Die zweite und dritte Etappe, die vor allem gestalterische Massnahmen beinhalten, und wofür separate Kredite geplant waren, werden gesamthaft der Stadtaufwertung unterstellt.

Geordneter und schrittweiser Ablauf aller Aufwertungsmassnahmen
Am liebsten würde man im Städtli bereits sämtliche vorstellbaren Meilensteine der Stadtaufwertung realisiert wissen. So rasch geht es jedoch leider nicht. Mit dem Wohninsel-Projekt der Firma Franke Immobilien AG in der Gishalde steckt ein weiteres Projekt in der Planungsphase, bei welcher die Gemeinde in Bezug auf die raumplanerischen Fragen und die Erschliessung beteiligt ist.

Im Sinne einer Übersicht sind folgende Projekte am Laufen:
• Neugestaltung Bahnhofplatz Bahnhof Aarburg-Oftringen (Kredit von 560 000 bewilligt);
• Nutzungskonzept und Wettbewerb für das Areal Güterstrasse-Bahnhofstrasse inklusive Rondelle-Grundstück (Kredit von 527 000 Franken bewilligt);
• Belagssanierung und Strassenraumgestaltung Bahnhofstrasse, Abschnitt JAS bis Alte Post (Projektstart erfolgt; dekretsgemässer Projektierungsbeitrag);
• Wohninsel-Projekt Gishalde der Firma Franke Immobilien AG (Einzonung Gishalde und Nutzungssperre Alte Zofingerstrasse in Vorbereitung);
• Altstadt (Grundlagenerarbeitung; Budgetkreditgenehmigung an der „Budgetgmeind“ November 2008.

Parallel zu diesen Projekten werden weitere Gespräche geführt und Grundlagen zu den übrigen Bearbeitungsschwerpunkten der Stadtaufwertung Aarburg erarbeitet. Dies garantiert eine koordinierte und abgestimmte Vorgehensweise. Der Gemeinderat hält die Bevölkerung über die Fortschritte auf dem Laufenden.

Bearbeitungsschwerpunkte Stadt-Entwicklung


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Neue Stromtarife per 01.10.2008

Der Gemeinderat hat über die Vorbereitungsarbeiten zur 1. Stufe der Strommarktöffnung (Teilmarktöffnung) per 01.01.2009 informiert. Bekanntlich können Endverbraucher mit einer Jahresenergie >100MWh die Energie auf dem freien Markt wählen. Die 2. Stufe der Marktöffnung (volle Marktöffnung) tritt voraussichtlich per 01.01.2014 in Kraft. Diese Stufe der Marktöffnung unterliegt noch dem fakultativen Referendum. Ab diesem Zeitpunkt können alle Endverbraucher (inkl. Haushalte) ihren Energielieferanten frei wählen.

Strom wird teurer
Infolge der zusätzlichen Kostenelemente, welche durch die Strommarktöffnung entstanden sind, ist ein Strompreisaufschlag per 01.10.2008 unumgänglich. Die Preiserhöhungen fallen je nach Kundengruppe unterschiedlich aus.

Die Gründe für die Strompreiserhöhung sind unter anderem:
Höhere Stromeinkaufskosten beim Vorlieferanten AEW Energie AG, Systemdienstleistungen (SDL) der nationalen Netzgesellschaft swissgrid AG, Mehrkostenfinanzierung (MKF) und kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für die Förderung erneuerbarer Energien durch die swissgrid AG, neue gesetzliche Vorschriften.

Der Gemeinderat hat die Tarife für die verschiedenen Kundengruppen auf Grund der detaillierten Berechnungsgrundlagen festgelegt. Die ab 01.10.2008 geltenden Tarife sind online publiziert.

Transparente Stromabrechnung
Die gesetzlichen Vorgaben StromVG (Stromversorgungsgesetz) und StromVV (Stromversorgungsverordnung) schreiben per 01.01.2009 eine transparente Abrechnung vor. Die Energie sowie die Netznutzung müssen getrennt kalkuliert und verrechnet werden.

Die Stromrechnung wird deshalb ab 01.10.2008 folgendermassen gegliedert sein:
Energielieferung, Netznutzung, Abgaben an Gemeinwesen, Systemdienstleistungen (SDL), Mehrkostenfinanzierung (MKF) 01.10.08 - 31.12.08, Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ab 01.01.2009.

Fragen zu den Tarifen und und zur neuen Abrechnungsart erteilt die Abteilung Technische Betriebe, Giessengässchen 4, 4663 Aarburg (062  787 14 50)







Personelles

Raoul Kuprecht, Aarburg, seit 01.05.2008 Leiter-Stellvertreter der Abteilung Bau Planung Umwelt hat den eidg. Fachausweis als Geomatiktechniker erworben. Bestandteil des erfolgreichen Abschlusses war die Projektarbeit „Strassenerhaltungsplanung der Gemeinde Aarburg“. Raoul Kuprecht hatte im Hinblick auf seine Aufgaben bei der Einwohnergemeinde Aarburg auch den Bauverwalterkurs in Angriff genommen und auch diese Ausbildung erfolgreich beendet. Grund genug, den kompetenten Berufsmann anlässlich der Gemeinderatssitzung zu ehren und ihm für die weitere berufliche Tätigkeit viel Befriedigung und Erfolg zu wünschen.

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