OKUA: Unterhalt kostet
11. 06. 2008

Unterhaltskosten OKUA 2009 / Aufgabenteilung Kanton-Gemeinden / Messingplatte Hochwasserstand 2007 / Altstadt-Aufwertung



Unterhaltskosten 2009 für die OKUA

Die Unterhaltskosten für die OKUA sind für das Budget 2009 berechnet. Die Einwohnergemeinde Aarburg übernimmt den Löwenanteil an den betrieblichen Kosten für den Paradiesli- und den Festungstunnel sowie die offenen Strecken im Innerortsbereich.

Das Departement Bau Verkehr und Umwelt hat den Gemeinderat über die jährlich einzustellenden Kosten für den betrieblichen Unterhalt der Ortskernumfahrung informiert. 

Kantonsstrassendekret
Grundlagen für die Berechnung des Anteils sind das Kantonsstrassendekret, der Regierungsratsbeschluss vom 3. März 1999 und Richtlinien des BVU. Der Kanton beteiligt sich nur an den Kosten der Tagesbeleuchtungen in den Tunnels nach Dekret. Alle anderen Unterhaltsarbeiten sind Sache der Gemeinde. Tunnelbauten von mindestens 80 Meter Länge behalten den Status einer Innerortsstrecke.

Anders ist es beim baulichen Unterhalt: Alle der Strassenanlage dienenden Bauwerksteile von Portal zu Portal müssen durch den Kanton vollumfänglich über-nommen werden. An den baulichen Unterhalt der offenen Strecken und der An-schlussknoten hat die Gemeinde einen Beitrag nach Dekret zu leisten.

Jährliche Einstellung im Budget
Nach den Kostenschätzungen des Kantons wird die Gemeinde im Jahr 2009 im Minimum 100 000 Franken und im Maximum 135 000 Franken an den Unterhalt der Ortskernumfahrung übernehmen müssen. Die Hauptposten sind Reinigungsarbeiten, Grünpflege, Strom- und Wartungskosten und Werkreparaturen.


Aufgabenteilung Kanton-Gemeinden; Vollzug Übergangsrecht des Finanz- und Lastenausgleichs des Jahres 2008

Die Stimmberechtigten des Kantons Aargau haben am 5. Juni 2005 dem 3. Paket der Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden zugestimmt. Am 1. Januar 2006 sind die entsprechenden Änderungen in Verfassung, GAT III, Gemeindegesetz und Finanzausgleichsgesetz in Kraft getreten.

Die Aufgabenteilung ist in der Gesamtwirkung zwischen Kanton und der Gesamtheit der Gemeinden kostenneutral. Die individuellen Auswirkungen haben jedoch Minder- oder Mehrbelastungen zur Folge. Für die Gemeinde Aarburg resultiert eine Mehrbelastung von 701 200 Franken. Der Übergangsbeitrag an die Gemeinde beläuft sich im Jahr 2008 auf 212 000 Franken.


Messingplatte im Schwimmbad erinnert an
Hochwasserstand 2007


Das Optik-, Uhren- und Bijouterie-Geschäft Spörri in Aarburg hat der Gemeinde Aarburg eine Messingplatte mit der Gravur des Hochwasser-Ereignisses vom 8. August 2007 geschenkt. Die Platte mit der Markierung des Hochwasserstandes von 2007 ist im Schwimmbad angebracht. Den Familien Spörri wird für das grosszügige Erinnerungsgeschenk herzlich gedankt.


Einwohnerstand per Ende Mai 2008

Die Gemeinde Aarburg zählt per 31. Mai 2008 6 615 Personen (4114 SchweizerInnen und 2501 AusländerInnen). Nach Geschlecht ausgewiesen sind es 3 338 männliche Einwohner und 3277 weibliche (50.5 zu 49.5 Prozent). Bei den Schweizern liegt das Verhältnis Männer zu Frauen 49 zu 51 Prozent. Bei den ausändischen EinwohnerInnen beträgt das Verhältnis 53 Prozent Männer zu 47 Prozent Frauen. Die Einwohner-Statistik nach Konfession: Römisch-katholisch (31 Prozent), reformiert (26 Prozent), andere Konfessionen (25 Prozent), konfessionslos (17 Prozent), christkatholisch (< 0.5 Prozent), Rest ohne Angabe. Von den 6 615 EinwohnerInnen sind 47 Prozent verheiratet, 41 Prozent ledig und je 6 % verwitwet und geschieden.


Impfung gegen Blauzungenkrankheit

Alle Rinder, Schafe und Ziegen im Kantonsgebiet werden gegen die Viruserkrankung Blauzungenkrankheit geimpft. Die Impfung gilt als die einzige wirksame Bekämpfungsmethode, um eine massive Ausbreitung der Blauzungenkrankheit und damit grossen Schaden zu verhindern, wie das Kant. Verinäramt den Gemeinden mitteilt. Die Tierhalter müssen sich an die Kosten der Impfung mit einem pauschalen Beitrag von 48 Franken pro Impfbesuch beteiligen. Der Kanton trägt einen Beitrag von 5 Franken pro geimpftes Tier. Tierverluste wegen Blauzungenkrankheit sind nach Tierseuchengesetzgebung durch die öffentliche Hand zu entschädigen. 


Ausführliche Orientierung zur Altstadt-Aufwertung

Der Gemeinderat wird zusammen mit Rudolf Rast, Architekt ETH und Stadtplaner, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger anlässlich der Einwohnergemeindeversammlung vom 20. Juni 2008 über die beabsichtigten Aufwertungsmassnahmen orientieren. Für die Initialisierung der Aufwertungsmassnahmen wird ein Verpflichtungskredit von 527 000 Franken beantragt. Dieser zielt in einem ersten Schritt an die Aufwertung der unmittelbaren Bahnhofumgebung ab (überbaubare Grundstücke in der Bauzone). 

Weitere Angaben siehe >> hier


Baubewilligungen

Es wurden folgende Bewilligungen erteilt: an Pmb textilion GmbH für 2 Werbetafeln an der Weberstrasse 11; an Schoop Immobilien AG für Baureklametafel an der Pilatusstrasse und an Claudio Zoli für Stützmauer an der Engelbergstrasse 7.

Gemeinde Aarburg
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