Schulpavillon Paradiesli
20. 02. 2008

Schulsozialarbeit / Armee-Logistiker in Aarburg / Weidstrasse / Altstadt-Verkehrsregime / Strommarktöffnung / Einwohnerzahlen / Feuerwehr-Pikettfahrzeug



Schulsozialarbeit ist installiert

Die Schulpflege mit Ressortleiterin Belinda Richner sowie die beiden Schulsozialarbeiter Hans-Peter Bühler und Priska Schreiber haben den Gemeinderat über den Stand des Aufbaus der Schulsozialarbeit informiert. Hans-Peter Bühler und Priska Schreiber sind seit dem 7. Januar 2008 im Amt.

Erfahrene Fachpersonen
Anhand ihres Werdegangs kann die Schule Aarburg auf zwei kompetente und erfahrene Schulsozialarbeiter abstützen. Sinn und Zweck der Schulsozialarbeit ist in erster Linie, dass sich die Lehrkräfte auf ihre Kernaufgaben, das Unterrichten, konzentrieren und Sozialaufgaben im Schulbereich an geschulte Leute übergeben werden können. „Kunden“ der Schulsozialarbeiter sind in erster Linie die Schülerinnen und Schüler, die direkt die SSA aufsuchen, oder es sind die Lehrkräfte, unter Umständen mit den Schülern zusammen, welche die Hilfe der Schulsozialarbeit in Anspruch nehmen wollen. Natürlich steht die SSA auch allen Eltern von Schulkindern offen.

Vertrauen schaffen
Die Schulsozialarbeiter Priska Schreiber und Hans-Peter Bühler sind im Schulpavillon Paradiesli eingerichtet und sind regelmässig auch in den Schulhäusern Hofmatt und Höhe anzutreffen. Sie haben eine „offene Tür“ und ein „offenes Ohr“. Hilfe- und Beratungssuchende sollen ohne Hemmungen die SSA aufsuchen können. Den beiden Mitarbeitenden ist es in der Startphase wichtig, Vertrauen zu schaffen. Sie stellen sich den Lehrkräften und allen Klassen vor und erklären ihnen, was sie tun. In die Aufbauphase fallen auch die Kontaktnahmen und Vernetzung zu anderen Fachstellen. Nebst der Installierung der Schulsozialarbeit läuft das „Daily Business“ bereits rege: Kriseninterventionen, Einzelberatungen, Gruppengespräche werden durchgeführt, damit Probleme in und um die Schule rasch Lösungen und gangbaren Wegen zugeführt werden können. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen bei der Schulsozialarbeit die Schülerin und der Schüler. Zuhören ist das A und O der Schulsozialarbeit. Alles in allem dürfen die beiden ausgewiesenen Fachleute von einem guten Start berichten, was den Aarburger Gemeinderat sehr freut.



Armee-Logistiker des Kantons in Aarburg

Der Armee Logistik Verband (ALVA) tagt am 7. März 2008 in Aarburg. Der ALVA ist aus dem Zusammenschluss der Aargauer Sektionen des Schweizerischen Feldweibelverbandes, des Schweizerischen Fourierverbandes und des Verbands Schweizer Militärküchenchefs entstanden.



Instandstellung Weidstrasse

Ab 3. März 2008 wird die Weidstrasse in Etappen saniert. Während der Bauzeit können die Autos entlang der Rindelstrasse abgestellt werden. Ein genügend breiter Fahrstreifen muss für den Verkehr offen bleiben. Der Wald darf nicht als Abstellplatz benützt werden. Der Zugang für den Lagerplatz des Forstbetriebes darf ebenfalls nicht verstellt werden. Die Werkleitungen werden mit dem Strassenbau ausgewechselt. Wann welche Liegenschaft von Unterbrechungen der Strom- und Wasserzufuhr betroffen ist, wir den Anwohnern frühzeitig mitgeteilt. In der zweiten und dritten Etappe (April bis Juli) wird die Abwasserleitung ausgewechselt. In der zweiten und vierten Etappe (Sommer/Herbst) werden zusätzliche Leitungen der Swisscom verlegt. In der ganzen Weidstrasse wird neu eine Gasleitung der Städtischen Werke Zofingen verlegt. Der Strassenbau geht zu Lasten der Privatstrasseneigentümer. Die Werkleitungen gehen zu Lasten der einzelnen Werke.



Altstadt-Verkehrsregime sollte keine Probleme bieten

Das Altstadt-Verkehrsregime bedingt noch Kommunikationsanstrengungen. Gemeinderat und Verwaltung beantworten regelmässig Einzelanfragen über die Verkehrsbeschränkung in der Altstadt. Daher wird von Zeit zu Zeit öffentlich informiert.

Die Zone, in der die Verkehrsbeschränkungen gelten, ist (zurzeit noch provisorisch) signalisiert bei der Alten Post und der Alten Turnhalle. Mit Ausnahme für Lastwagen ist die Städtchendurchfahrt grundsätzlich frei. Allerdings gilt für den Verkehr vom Gäu, der über die Boningerbrücke führt, ein Linksabbiegeverbot. Der Verkehr wird auf die Umfahrungsstrasse geführt. Damit wird verhindert, dass der Durchgangsverkehr Richtung Olten durchs Städtchen fährt.

Beruhigung und Aufwertung des Städtchens hat Priorität!
Das Gebiet Wallgraben / Bifang liegt ausserhalb der Zone und ist daher über die Umfahrung zu erreichen. Ziel der Umfahrung ist es, den Verkehr im Städtchen auf rund 4'500 Fahrzeuge pro Tag zu reduzieren. Das effektive Aufkommen im Städtchen wird nach etwa einem Jahr überprüft. Eine Ausweitung der Zone hätte, falls der Wert unterschritten wird, dann bauliche Massnahmen zur Folge, da die Oltnerstrasse vor dem „Toreingang“ Nord viel zu breit ist für Tempo 30. Zudem wird auch die Kontrolle immer schwieriger, je mehr Berechtigte von Boningen her links abbiegen dürfen. Der Mehrweg über die Umfahrung sollte im Rahmen des akzeptablen liegen, da es nur die eine Richtung betrifft und durch das Städtli ohnehin nur mit 30 Kilometer pro Stunde gefahren werden kann. Die Beruhigung und Aufwertung des Städtchens hat Priorität. Der Gemeinderat ist zuversichtlich, dass sich bald alle Verkehrsteilnehmer an das neue Verkehrsregime gewöhnen und im Hinblick auf den Frühling auch das Städtchen geniessen werden.



Vorbereitungen auf die Strommarktöffnung

Ab 1. Januar 2009 soll der erste Schritt von der monopolistisch geprägten Elektrizitätsversorgung zum wettbewerbsorientierten Elektrizitätsmarkt vollzogen werden. Die Grosskunden mit einem Strombezug von >100 000 Kilowattstunden, werden ihren Energiebezug frei wählen können. Das Versorgungsnetz wird durch die Technischen Betriebe der Einwohnergemeinde zur Verfügung gestellt. Die Strombezüger entrichten einen noch festzulegenden Preis für die Netznutzung. Das ganze Versorgungsnetz muss im Detail bewertet werden, um den Nutzungspreis ausweisen zu können. Überwacht wird der Schritt zum offenen Elektrizitätsmarkt durch die ElCom, die Elektrizitätskommission des Bundes.



Internet-Portal www.ch.ch

Das Schweizer Portal ch.ch, die Internetplattform von Bund, Kantonen und Gemeinden, ermöglicht Bürgerinnen und Bürger einen einfachen und themenorientierten Online-Zugang zur Schweiz rund um die Uhr in fünf Sprachen. Behördenleistungen werden dargelegt, ohne im Voraus wissen zu müssen, welche Stelle bei Bund, Kanton oder Gemeinde dafür zuständig ist. Das Portal bietet unter anderem auch ein nationales Stellenportal an. Jede Behördenadresse lässt sich im gesamtschweizerischen Behördenverzeichnis eruieren. Politisch Interessierte können sich laufend über eidgenössische und kantonale Abstimmungen und Wahlen informieren. In der Rubrik „Über die Schweiz“ stellen sich die einzelnen Kantone vor; ausserdem erfährt man Wissenswertes aus den Bereichen Geschichte, Geographie und Kultur oder kann die Schweiz dreidimensional erleben (www.ch.ch/3D). Der Gemeinderat unterstützt die Bekanntmachung des Internet-Portals.



6 517 Einwohner

Per 31. Januar 2008 zählt die Gemeinde Aarburg 6 517 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Schweizer machen einen Anteil von 62.64 Prozent oder 4 082 Personen aus. Der Ausländeranteil beträgt 37.36 Prozent. Das sind 2 429 Ausländerinnen und Ausländer. Mit je über 400 Landsleute stellen Italien, Serbien und Montenegro sowie die Türkei die grössten Ausländeranteile dar, gefolgt von Portugal, Bosnien-Herzegowina und Deutschland. Weitere Zahlen und Fakten siehe >> hier.



Angebot für gewaltbetroffene Mädchen

Ab Anfang dieses Jahres erweitert das Frauenhaus Aargau ihr Angebot und kann auch gewaltbetroffene Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren aufnehmen, beraten und begleiten! Die Erfahrung der letzten Jahre habe gezeigt, so das Frauenhaus an die Adresse der Gemeinden, dass die Nachfrage einer Kriseninterventionsstelle für gewaltbetroffene Mädchen gross ist und ein entsprechendes Angebot geschaffen werden muss. Der Aufenthalt der gewaltbetroffenen Mädchen wird durch das Departement Bildung, Kultur und Sport finanziert und durch das Frauenhaus organisiert.



Feuerwehr-Pikettfahrzeug bestellt

Der Werkvertrag mit der Firma Tony Brändle AG, Wil, für den Bau und die Lieferung eines schweren Pikettfahrzeuges auf Fahrgestell Mercedes-Benz Vario 818 DA 4x4 mit kurzem Fahrerhaus, Gesamtgewicht 8 200 kg, ist unterzeichnet. Das Fahrzeug sollte der Feuerwehr bis Ende August 2008 ausgeliefert werden können. Der Preis liegt bei 280 000 Franken.






 
  
  

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