Bärenplatz im Umbau
30. 01. 2008

Umgestaltung Städtli / Neuerungen Wertstoffsammlungen / Stille Wahlen / Neue Urnenöffnungszeiten



Grosszügige Terrasse im Aarburger Städtli
für das Restaurant- und Markttreiben

Der Bärenplatz wird umgestaltet
Die erste Etappe der flankierenden und gestalterischen Massnahmen zur OKUA im Städtli ist wesentlich vorangeschritten. Parkplätze und Bushaltestellen werden auf der Strasse markiert, der Bärenplatz wird umgestaltet und der Strassenraum beim Eingang Süd zum historischen Stadtteil beim Restaurant „Zur alten Post“ wird gepflästert.

Seit der Eröffnung der OKUA am 21.11.2007 ist das Leben im Städtli spürbar angenehmer geworden. Mit der sofortigen Einführung der Tempo-30-Zone und den Verkehrsbeschränkungen zwischen der „Alten Post“ und der „Alten Turnhalle“ hat sich das Verkehrsaufkommen um rund drei Viertel reduziert.

Positives Echo des Gewerbes
Elf Parkplätze wurden in Gruppen versetzt auf der Fahrbahn markiert (blaue Zone). Sie beruhigen den Verkehr und laden gleichzeitig zum Einkauf in der Altstadt ein. Von den Gewerbetreibenden erhält der Gemeinderat ein positives Echo zu den ersten Erfahrungen mit der OKUA und den getroffenen Massnahmen in der Altstadt. „Die Kunden können nun direkt vor unserem Laden halten“, meint Städtli-Beck Hans Kündig. Gemeinderat und Gewerbe bleiben im Gespräch über die weiteren Optimierungen in der Altstadt. In diesem Frühjahr ist erneut ein Gespräch mit den Gewerbetreibenden im Altstadt-Perimeter geplant.

Grösserer Freiraum um den Bärenplatz
Zurzeit wird der Bärenplatz umgestaltet. Der verkehrsfreie Bereich um den Bärenbrunnen wird grosszügig erweitert. Den Gastrobetrieben kann mehr Platz für ein schönes Gartenrestaurant zur Verfügung gestellt werden. Auch der Städtli-Wochenmarkt lässt sich gut in den Raum integrieren. Der erste Markt nach der Winterpause findet am Samstag, 19. April 2008 statt. Die Steinpoller auf dem Bärenplatz werden durch den Werkhof Bau versetzt. Die Parkplätze werden danach ummarkiert. Neu wird auch ein behindertengerechtes Parkfeld mitten im Städtli zur Verfügung stehen. 

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Einbahnbeschilderung für die Dürrbergstrasse
Die Dürrbergstrasse wird ab der Höhe des ehemaligen Lebensmittelladens Blinker mit einem Einfahrtssignal versehen. Dadurch wird der Verkehr über den Bärenplatz beruhigt und der Lärm zusätzlich reduziert. Von der Dürrbergstrasse wird über den Kronenrain auf die Hauptstrasse gefahren.

Die Bushaltestelle für den Bus von Olten her wird neu auf die Fahrbahn verlegt (bisher Rathausplatz). Der kopfsteingepflästerte Fussgängerbereich vor dem Rathaus wird freigehalten. In der Gegenrichtung bleibt die Haltebucht für den Bus bestehen.

Bereits letzte Woche wurde die Lichtsignalanlage bei der Bushaltestelle und Fussgängerüberquerung durch den Kantonalen Werkhof demontiert. Die Fussgängerstreifen werden später entfernt. Auch wenn es in der Tempo 30 Zone keine Fussgängerstreifen mehr gibt, haben die Fahrzeuglenker auf der Fahrbahn Vortritt.

Portalgestaltungen ins Städtchen folgen ab Februar
Wenn das Wetter mitmacht, wird ab Mitte Februar mit den Bauarbeiten bei der Alten Post begonnen. Geplant ist eine Pflästerung mit einem gut begeh- und befahrbaren Vulcanostein. Mit der Pflästerung quer über die Strasse wird der frühere Stadteingang dargestellt, welcher über die Kirchgasse und durch das alte Pfarrhaus führte. Vor der Alten Post wird der Gehweg verbreitert und ebenfalls gepflästert. Zudem werden zwei Bäume entlang der Fassade gepflanzt. Der Eingang ins Städtchen soll spürbar werden und einen erkennen lassen, dass eine ruhige und zum Verweilen einladende Altstadtzone beginnt.

Bereits vorher wird das Portal der neuen Zone bei der Alten Turnhalle eingerichtet. Eine Insel mit dem Tempo-30-Signal trennt die Autos von den Velofahrern und wirkt als Merkmal für die folgende, verkehrsberuhigte Zone.

Altstadt-Besuch für Autolenker kein Problem!
Mit der Lieferung und Montage der definitiven Wechselsignale durch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt zirka Mitte März werden die flankierenden Massnahmen der ersten Etappe abgeschlossen sein.

Die elektrischen Wechselsignale werden jeweils einzig die momentan geltende Verkehrsbeschränkung anzeigen. Es ist dies von 06.00 - 24.00 Uhr ein Lastwagenfahrverbot. Ausgenommen davon ist der Verkehr mit der Altstadt. Und von 24.00 - 06.00 Uhr gilt ein generelles Fahrverbot für Motorfahrzeuge. Ausgenommen bleiben auch zu dieser Zeit Lenker im Verkehr mit der Altstadt. Die Beschränkungen gelten für die Tempo-30-Zone zwischen der Alten Post und der Alten Turnhalle. Von der Boningerbrücke her kommend gilt ein generelles Linksabbiegeverbot. Ausgenommen ist auch da der Verkehr mit der Altstadt. Einfach gesagt ist: Wer in der Altstadt mit dem Auto Besorgungen machen muss, hat jederzeit uneingeschränkten Zugang!



Neuerungen bei der Wertstoffsammlung
und dem Werkhof Bau



Die Hauptsammelstelle beim Werkhof hat auf Ende des letzten Jahres einen Unterstand für die Elektrogeräte erhalten. Dies wurde nötig, nachdem die Abnehmerin, die Stiftung für Entsorgung Schweiz (SENS) von Grosselektro- und Elektronikgeräten sowie Leuchtmittel bereits seit einiger Zeit bemängelt hatte, dass diese nicht vom Wetter geschützt gelagert sind.

Ab Januar 2008 werden die Vergütungen nur noch offiziellen Sammelstellen in vollem Umfang ausbezahlt. Dazu gehört nebst dem Erfüllen von verschiedenen Auflagen, dass die Sammelstelle betreut wird und regelmässig mindestens einmal in der Woche geöffnet ist. Die Hauptsammelstelle beim Werkhof ist jeweils am Dienstag von 14.00 - 17.00 Uhr und am Freitag von 16.00 - 18.00 Uhr geöffnet.

Zugleich wurde neu ein Schiebetor hinter dem Werkhofunterstand eingebaut, welches vereinfachte Zu- und Wegfahrten für den Werkhofbetrieb sowie Transporte und Lieferungen direkt an den richtigen Ort ermöglicht. Der Depotplatz kann so effizienter bewirtschaftet werden.

Neue Überdachung für den Depotplatz Werkhof Bau
Nun wird im Rahmen des Budgets 2008 eine zweite Etappe für den gesamten Bereich Hauptsammelstelle und Depotplatz Werkhof Bau in Angriff genommen. Hauptobjekt ist neben weiteren Anpassungen zur Optimierung der Arbeitsabläufe eine Überdachung des Depotplatzes zwischen dem alten Unterstand, welcher bereits 2006 saniert wurde, und dem Schopf.

Neues Containersystem für die Altglas- und Alu/Blechsammlung
Ebenfalls wird die Altglas- und Alu/Blechsammlung überprüft. Hier zeichnet sich eine neue Lösung mit einheitlichen Containern ab. Bei der Leerung wird das Sammelgut direkt gewogen und durch einen einzigen Partner abgeführt und recycelt. Dadurch können bei den Kosten wie auch bei den Vergütungen erhebliche, finanzielle Verbesserungen herbeigeführt werden.

Für die an sensibler Stelle gelegene Sammelstelle an der Pilatusstrasse (bei der Post) prüft man eine Unterflurlösung (Container im Boden versenkt), welche sich optisch und durch reduzierte Lärmimmissionen besonders eignet.

Für die Erneuerung der Sammelcontainer bei der Hauptsammelstelle sowie den sechs Quartiersammelstellen will der Gemeinderat der Gemeindeversammlung im Juni 2008 ein Kreditbegehren vorlegen.



Richard Sommerhalder und Roland Erlbacher gewählt

Das Wahlbüro hat als Ersatz-Mitglied in die 9-köpfige Finanz- und Geschäftsprüfungs-Kommission FGPK für den Rest der laufenden Amtsperiode 2006/2009 Richard Som-merhalder, SVP, Säliring 27 gewählt. Das neugewählte FGPK-Mitglied ist seit Jahren auch als Mitglied der Steuerkommission tätig.

Roland Erlbacher heisst der neue Friedensrichter-Statthalter des Friedensrichter-Kreises Aarburg-Oftringen. Der im Städtli 21 wohnhafte Kandidat aus den Reihen der FDP konnte in stiller Wahl gewählt werden. Neuer Friedensrichter ist der aus Oftringen stammende Hans Peter Kradolfer, portiert von der SP.



Neue Urnenöffnungszeiten



Am nächsten Urnengang vom Samstag und Sonntag, 23. und 24. Februar 2008, gelten neue Urnenöffnungszeiten. Die Urnen im Urnenlokal  Rathaus (Seiteneingang) werden in Zukunft eine halbe Stunde früher offen sein, neu also von 08.30 bis 09.30 Uhr. Dies entspricht den Öffnungszeiten umliegender Gemeinden. Das Wahlbüro gewinnt damit eine halbe Stunde für die Ermittlung der Wahlresultate. Die briefliche Stimmabgabe im Briefkasten (bei der Seitentür Rathaus) ist jeweils bis zum Beginn der Urnenöffnungszeit, also bis 08.30 Uhr, möglich.



Neujahrsblatt

Wiederum hat die Redaktion des Neujahrsblattes dank zahlreichen Sponsoren ein bunt illustriertes und informatives Neujahresblatt 2008 realisiert. Der Gemeinderat bittet die geschätzten Leserinnen und Leser, den Beitrag von 20 Franken auf Konto 46-1926-0 der Druckerei Bisang AG, Neujahrsblatt, 4663 Aarburg, einzuzahlen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Aarburger Neujahrsblattes. Herzlichen Dank!

Gemeinde Aarburg
Rathaus, Städtchen 37
CH-4663 Aarburg

Telefon 062 787 14 20
Fax 062 787 14 10
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