L(i)ebenswertes Städtli
23. 01. 2008

"Speedy"-Einsatz und Polizei-Kontrollen im Städtli / SBB-Tageskarten / Neue Mitarbeitende / Schulleiter-Pensen / Regionale Entwicklungskonferenz


"Speedy" und Polizei bremsen den Speed im Städtli

Das Tempomessgerät und Geschwindigkeitskontrollen der Stadtpolizei
sorgen für die Einhaltung von Tempo 30.
Dem Gemeinderat ist die Verkehrssicherheit im Städtli sehr wichtig. Seit die Umfahrung im Herbst 2007 in Betrieb genommen worden ist und das Städtli ohne Verkehrsbehinderungen besucht werden kann, sind anfänglich deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt worden. Inzwischen gewöhnen sich die Automobilisten an die Tempo 30-Zone im Städtli. Allerdings sind für die Einhaltung der Geschwindigkeitslimite und somit für die Gewährleistung der Verkehrssicherheit im Städtli Kontrollen notwendig. In einer ersten Phase war es die Präsenz der Stadtpolizei und eine erste Geschwindigkeitskontrolle, welche rasch zum angepassten Fahren aufforderten. In einer zweiten Phase wurde vor dem Neujahr ein Speedy-Gerät eingesetzt, welches den Fahrzeuglenkern die Geschwindigkeit anzeigte und die gefahrenen Tempi aufzeichnete.

Für 85 Prozent der Automobilisten kein Problem
Rund 60 Prozent der 13 255 gezählten Lenker wurden mit Tempi bis zu 30 Stundenkilometer gemessen. Weitere rund 25 % lagen zwischen 30 und 35 Stundenkilometern. Rund 10 Prozent hatten zwischen 5 und 10 Stundenkilometer zuviel auf dem Tacho. Weitere je zwei Prozent fuhren zwischen 40 und 45 Kilometern beziehungsweise zwischen 45 und 50 Kilometern. Und 98 von 13 255 Fahrzeuglenkern (weniger 1 Prozent) fuhren über 50 Kilometer pro Stunde. Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag bei 29 Stundenkilometer. 85 Prozent aller Fahrzeuglenker fuhren Geschwindigkeiten bis 36 Stundenkilometer.

Stau-Zeit wieder aufholen
Bei der Geschwindigkeitskontrolle vom 29.11.2007 wurden gesamthaft 214 Fahrzeuge gemessen, davon waren 71 oder rund ein Drittel der Fahrzeuglenker noch zu schnell unterwegs. Die höchste Geschwindigkeit wurde mit 59 Stundenkilometern gemessen.

Bei den Geschwindigkeitskontrollen vom 11. und 18.01.2008 waren es zwischen 12 und 17 Prozent, die noch zu schnell durch das Städtchen fuhren. Die höchst gemessene Geschwindigkeit lag bei 52 Stundenkilometer.

Der Einsatz des „Speedy“ liess viele Fahrer überhaupt bewusst werden, wie schnell sie eigentlich fuhren und rief diese in Erinnerung, dass das Städtchen mit einer Tempo 30-Zone belegt ist. Trotzdem benützen immer noch viele Automobilisten die „Abkürzung“ durchs Städtli. Das zeigte sich der Stadtpolizei bei der Auswertung der einzelnen Halter. Ein Anwohner meinte, dass viele Autofahrer die Zeit, die sie früher in Aarburg im Stau gestanden hätten, jetzt wieder aufholen wollten.



Mehr SBB-Tageskarten verkauft

Gegenüber dem Startjahr 2006 konnten die Einwohnerdienste im Jahr 2007 mehr SBB-Tageskarten an Reisende absetzen. Für jeden Tag stehen zwei Tageskarten zum Verkauf bereit. Im Jahr 2006 wurden von den verfügbaren Karten 80.5 Prozent verkauft. Im Jahr 2007 waren es 84 Prozent. Die Auslastung konnte damit um 3.5 Prozent gesteigert werden. Die Einkaufskosten sind bei einer Auslastung von 70 Prozent gedeckt. Eine Tageskarte kostet 35 Franken und kann am Schalter der Einwohnerdienste im ersten Stock des Rathauses bezogen werden. Reservationen sind während dreier Tage möglich (Telefon 062 787 14 14).



Gemeinderat empfängt neue Mitarbeitende

Der Gemeinderat Aarburg lädt neue Mitarbeitende jeweils zum Kennenlernen in die Gemeinderatssitzung ein. Willkommen heissen konnte die Behörde kürzlich die Polizisten Sarah Liechti und Christoph Stöckli, welche seit dem 01.01.2008 im Dienste der neuen Stadtpolizei Aarburg stehen, sowie Frau Martina von Arb. Sie ist neue Mitarbeiterin der Abteilung Finanzen und tritt die Nachfolge für die zur Einwohnergemeinde Dagmersellen wechselnde Frau Sabina Degen. Ein kleines Stelldichein gaben auch die kaufmännischen Lernenden des ersten Lehrjahres, Michael Gander und Lucas Müller. Sie befinden sich inzwischen nach dem mehrwöchigen Basiskurs in der intensiven Ausbildung in Betrieb mit zu bestehender Arbeits- und Lernsituation sowie Prozesseinheit, in der Berufsschule in Zofingen und in den überbetrieblichen Branchenkursen.



"Swim und Win 2007" an Aarburger Jugendprojekt

Der Gemeinderat durfte mit grosser Freude vom Kiwanis Club Aarburg-Rothrist einen Check im Betrag von 7 500 Franken zu Gunsten des Aarburger Jugendprojektes „Tipi-Theater - neue Wege der Gewaltprävention“ entgegennehmen. Die Spende wird herzlich verdankt.



Darlehensaufnahme für die APK-Ausfinanzierung

Für die Ausfinanzierung der Deckungslücke, die einzuschiessende Wertschwankungsreserve sowie die Besitzstandswahrung für das versicherte Gemeindepersonal nach dem neuen APK-Dekret des Kantons muss die Einwohnergemeinde ein Darlehen von 5 Millionen Franken aufnehmen.



Schulleiter-Pensen: Entwicklung abwarten

BKS-Direktor Rainer Huber orientierte anfangs Dezember 2007 den Gemeinderat über die Budgetgenehmigung 2008 des Grossen Rates, welche auch finanzielle Mittel für die Erhöhung der Pensen der Schulleitungen um 20 Prozent ab dem Schuljahr 2008/2009 beinhaltet. Die Mitfinanzierung des Kantons bedingt eine Änderung des Gemeindebeteiligungsdekretes, weil die Schulleitungskosten die maximale Höhe von 4 Prozent der gesamten Personalausgaben der Volksschule übersteigen. Den Gemeinden wird es freigestellt, die Schulleitungspensen bereits anzupassen, allerdings mit dem Risiko, dass diese selber finanziert werden müssen, wenn das Kantonsparlament das Dekret nicht anpassen sollte. Der Aarburger Gemeinderat sieht derzeit keinen dringenden Handlungsbedarf und will den Grossratsbeschluss zur Frage der Pensenerhöhungen abwarten. Derzeit verfügen die Aarburger Schulen über 245 Stellenprozente für die Schulleitung.



Wasserfest 2008 am 25./26. Juli

Feuerwerk Wasserfest

Das Wasserfest des Pontonierfahrvereins Aarburg findet am Freitag, 25. Juli und Samstag, 26. Juli 2008 statt. Die Besucherinnen und Besucher des traditionellen Wasserfestes mit Feuerwerk sollten sich heute schon die Daten vormerken. Der Gemeinderat wird wiederum die Bewilligung unter Auflagen erteilen.



Regionale Entwicklungskonferenz

Der Gemeinderat hat das Gewerbe, die Vereine, Parteien, Landwirte und interessierte Personen für die Teilnahme an der durch den Gemeindeverband zofingenregio organisierten Entwicklungskonferenz Raumentwicklung AargauLuzern vom Freitag, 22.02.2008 (17 Uhr bis 22 Uhr) und Samstag, 23.02.2008 (08 Uhr bis 13 Uhr) eingeladen. Für eine Teilnahme anmelden kann man sich via Email an zentraledienste@aarburg.ch bis am 25.01.2008. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf maximal 25 Personen der Gemeinde Aarburg.



Baubewilligungen

Es wurden folgende Bewilligungen erteilt: an Einwohnergemeinde Aarburg für Überdachung Hauptsammelstelle, Oltnerstrasse 24, an Jörg Villiger für Ersatzbau Schopf, Im Aecherli 8, an Easy Lounge Club zum Weiterbetrieb der Bar unter Auflagen, Letziweg 9, an Peter und Sylvia Brändli für Aufstellen einer Fertiggarage, Blumenweg 14, an Peter und Christine Hürlimann für Umnutzung Saal in Studio, Bahnhofstrasse 70, an Nuria und Erich Gross für Eingangsvordach, Brodheiteristrasse 37, an E. Husistein und F. Hofmann für Einfriedigung, Birkenweg 11, an Ernst Birrer für Vorplatzerweiterung und Blocksteinmauer, Weidstrasse 15, an Christoph Ruesch für Gartenumgestaltung mit Schwimmteich, Brüschholzstrasse 14, an Joseph Alain Scherrer für Gartenhaus, Bahnhofstrasse 32, an Kristjan Zefaj für Autounterstand, Fischerweg 6, an Enzo Lomanno für Stützmauer entlang Tych, Mühlegasse 12.

Gemeinde Aarburg
Rathaus, Städtchen 37
CH-4663 Aarburg

Telefon 062 787 14 20
Fax 062 787 14 10
E-mail: info@aarburg.ch